Regie
Verantwortet die Idee und die Frage, wie sie auf dem Display in der Hand ankommt. Überlegt, welche Szenen das kleine Format tragen, und baut die Geschichte um Gesichter und Details herum.
Ein unabhängiges Magazin über Filmkultur für den kleinen Bildschirm. Es zeigt und verbreitet keine Filme und steht in keiner Verbindung zu Plattformen, Festivals oder der früheren Website unter dieser Domain.
Menschen
Ein mit dem Handy gedrehter Film wirkt oft wie das Werk einer einzigen Person, doch dahinter stehen fast immer mehrere Rollen. Jemand erfindet die Geschichte und führt die Darsteller, jemand hält die Kamera, jemand kümmert sich um den Ton, jemand setzt das Material im Schnitt zusammen. Manchmal übernehmen ein paar Freunde all diese Aufgaben, und dennoch verlangt jede Rolle ihre eigene Aufmerksamkeit. Von ihnen erzählen wir.
In einem kleinen Team ist niemand überflüssig: Wer ein Telefon oder ein Mikrofon in der Hand hält, wird zum Mitautor.
So ist die Rubrik aufgebaut: Wir schreiben über Berufe und Rollen, nicht über bestimmte Personen, und nennen keine Namen. So bleibt der Text für alle nützlich, die verstehen möchten, wie mobiles Kino funktioniert, oder sich selbst in einer dieser Rollen ausprobieren wollen.
Sechs Rollen, ohne die ein Kurzfilm für den kleinen Bildschirm nicht gelingt.
Verantwortet die Idee und die Frage, wie sie auf dem Display in der Hand ankommt. Überlegt, welche Szenen das kleine Format tragen, und baut die Geschichte um Gesichter und Details herum.
Arbeitet mit einer Kamera, die leichter und unauffälliger ist als gewohnt. Sucht natürliches Licht, achtet auf ein ruhiges Bild und nutzt die Möglichkeit, den Figuren sehr nahe zu kommen.
Kämpft gegen Wind, Hall und Straßenlärm, die das eingebaute Mikrofon bereitwillig aufnimmt. Weiß, dass das Publikum ein unvollkommenes Bild eher verzeiht als unverständliche Sprache.
Baut den Rhythmus so, dass er die Aufmerksamkeit auf dem kleinen Bildschirm hält. Entscheidet, wo eine Pause gekürzt wird und wo eine Szene im Gegenteil atmen darf.
Schreibt Geschichten in kurzen Folgen für das schmale Bild. Überlegt, womit das Publikum zu Beginn einer Folge gepackt wird und wie am Ende eine Frage offen bleibt.
Sichtet eine Vielzahl von Arbeiten und wählt jene aus, die das Programm bilden. Schätzt eine klare Idee, ehrlichen Ton und die Fähigkeit, in kurzer Zeit viel zu erzählen.
Wie die ersten Sekunden eines Kurzfilms aufgebaut sind und worin sich das Hochformat vom Querformat unterscheidet.
Kurzfilmfestivals, Wettbewerbe, Filmvorträge und Workshops zum mobilen Drehen – und wie Sie eine Ankündigung prüfen.
Drei Lesepfade: für Zuschauer, für angehende Filmemacher und für alle, die sich für Ton und Schnitt interessieren.
Wie das Telefon eine Kamera bekam und dann zum Bildschirm für Filme und zum Drehwerkzeug wurde – Jahrzehnt für Jahrzehnt.
Sechs Themen des Magazins – vom Bildschirm in der Hand bis zu den Sehgewohnheiten – und der Beitragskatalog der deutschen Ausgabe.
Zur Geschichte der mobilen Aufnahme und des Videos nennen wir nur Jahrzehnte und allgemeine Angaben, ohne genaue Daten und Zahlen. Die Bedingungen von Festivals, Wettbewerben, Vorträgen und Workshops erfragen Sie bitte immer bei den Veranstaltern.